
Der Wettbewerb der Regionen um Arbeitsplätze, Kaufkraft, Touristen und potenzielle Industrie- sowie Gewerbeansiedlungen ist voll entbrannt. Die Regionen versuchen aus diesen Gründen, ihre Wettbewerbspositionen zu verbessern. Der so entstehende Wettbewerbsdruck wird durch die Flexibilisierung der Unternehmen bei der Standortwahl zusätzlich verstärkt.
In einer globalisierten Welt und einem größer werdenden Europa müssen wir im Wettbewerb mit anderen Regionen gemeinsam handeln. Hierfür sind ein einheitliches regionales Marketing, die Schaffung einer Dachmarke und eine enge Kooperation bei der Planungs- und Ansiedlungspolitik der Kommunen wichtige Voraussetzungen.Unsere Region ist ideal platziert in der Mitte der drei Metropolen Hamburg, Berlin und Kopenhagen. Die Lage der Hansestadt Lübeck als größter deutscher Hafen an der Ostsee ist ein positiver Standortfaktor auch für die gesamte Region.
Wir dürfen keine Kirchturmpolitik betreiben, müssen über den Tellerrand hinausblicken und Investitionen in der gemeinsamen Region als Gewinn für uns alle betrachten, d.h. auch eine Ansiedlung im Nachbarkreis oder der Nachbargemeinde als Mehrwert für den eigenen Standort begreifen. Dabei ist es wichtig, der Fairness breiten Raum einzuräumen, gegenseitig Transparenz herzustellen und den gemeinsamen Nutzen von Ansiedlungen z.B. durch interkommunale oder gemeinsam vermarktete Gewerbegebiete sicherzustellen.
Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Regionalpartnerschaft Lübecker Bucht e.V. und gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
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